Havana Club Tributo Collection 2017 Rum 40% vol. 0,70l
 
 
 
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Havana Club Tributo Collection 2017 Rum 40% vol. 0,70l

Havana Club
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Bestell-Nr.: A5002615
D Sofort lieferbar
Lieferfrist: 1-3 Werktage³
  • Inhalt: 0,70
  • Besonderheiten: 2.500 Exemplare der Edition von 2017
  • Herkunft: Kuba
  • Preisgruppe: 300 - 1000 €
  • Hersteller: Havana Club
aLebensmittelkennzeichnungPernod Ricard Austria GmbH
Schottenfeldgasse 20
1070 Wien
Österreich
299,90 € *
Inhalt:0,7 l
Grundpreis:1 l = 428,43 € 2


 

Mit besten Grüßen von Señor Asbel Morales, dem Chef-Maestro Ronero bei Ron Cubano.

Nach der Collection Tributo 2016 erscheint nun die auf weltweit 2.500 Exemplare limitierte Edition Tributo 2017 ein meisterlicher Rum aus teilweise bis zu 80 Jahre alten Blends.

Nase: harmonisch justierte Düfte mit Schokolade, tropischen Früchten, Bohnenkaffee, Eiche und einer Prise Tabak.

Gaumen: dichter und weicher Körper mit voluminöser Würze, cremig-süßen Tönen und fruchtigen Akzenten.

Finish: langer und tief-würziger Abgang.

Interessantes

Die Wurzeln von Havana Club reichen zurück bis in das Jahr 1935 als der Kult-Rum von den Nachfahren des Basken José Arechabala auf den Markt gebracht wird. 1960 wurde es – im Rahmen der Kubanischen Revolution – richtig turbulent für die Familie Arechabala. Sie wurde, wie so viele andere durch die Regierung enteignet und damit ihrer Lebensgrundlage beraubt. Dummerweise hat man für das Szenario – im Gegensatz zu anderen Rum-Produzenten – keine Vorsorge getroffen. Weder hat man Produktions- noch Lagerbetriebe im Ausland aufgebaut. Auch die Namensrechte ließ man sich nicht langfristig sichern. Das Namensrecht sicherte sich kurzerhand die Kubanische Regierung im Jahr 1973. Allerdings konnte man den Havana Club aufgrund des us Embargos anfangs nur in die sozialistischen Bruderstaaten exportieren. Erst durch den Einstieg von Pernod Ricard in ein Joint Venture mit dem Staatsunternehmen Cubaexport war es möglich das Embargo zu umgehen und sich zu einem der meistverkauften Rums weltweit zu entwickeln.

Jetzt wird´s allerdings richtig interessant.

Die Familie Arechabala bleibt bisher – in dieser Konstellation – völlig außen vor. Das ändert sich als die Firma Bacardi die (nicht mehr vorhandenen Namensrechte) am Havana Club von der Familie Arechabala abkaufte. Bacardi setzte alle politischen Hebel in Bewegung um die Wirtschaftssanktionen gegen Kuba 1996 noch einmal zu verschärfen. Und brachte dabei gleichzeitig einen eigenen Havana Club in einigen us Bundesstaaten auf den Markt. 2006 folgte dann ein weiterer Clou: Die Markenrechte für Pernod wurden in den usa nicht verlängert (manch einer vermutet Bacardi dahinter). Das heißt im Endeffekt: In den usa gibt es den Havana Club von Bacardi, produziert in Puerto Rico. Der Rest der Welt bekommt den Havana Club made in Cuba. Die Rechtsstreitigkeiten dauern bis heute an. – Es bleibt spannend!

 

 

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